Auf die Gefahr hin, einige meiner Feedreader-Abonnenten zu verlieren sowie Stammleser meines Blogs, muss ich mich jetzt einfach mal über die Forchheimer Subkultur auskotzen.
In den letzten Jahren hab ich immer wieder über den Tellerrand geblickt und musste jedes Mal feststellen, dass Anstand, Manier und halbwegs sozialverträgliches menschliches Verhalten in anderen Teilen Deutschlands gewahrt wird. Nur in “Fo-City” scheinen viele die coole Erziehung auf der Straße vorzuziehen und fühlen sich auch noch pudelwohl dabei, durch möglichst asoziales Verhalten aufzufallen.
Während in anderen Städten Marktplätze beliebtes Ziel von Einkäufern, Sonntagsbummlern und Touristen sind, finden in Forchheim täglich inoffizielle Tuningtreffen statt. Möglichst tiefergelegt muss das Auto sein und auch seine Mitmenschen muss der durchschnittliche Depp mit seinem lauten Gebumber penetrieren.
Bis auf, nichtmal eine Hand voll Bars, kann man die restlichen Absteigen, innerhalb der Altstadt, in die Tonne treten. Manche Gaststätten lassen gemütlichen fränkischen Flair vermuten, doch hinter der Türschwelle liegt der Altersdurchschnitt zwischen 12 und 50 Jahren. Bis auf ein zwei Ausnahmen, haben sich die Meisten bis zur Besinnungslosigkeit betrunken, schlafen auf, oder unter, den Tischen und kratzen schon an der Wand um Stress anzufangen.
Ja ich weiß, das gibts in jeder Stadt. Bei 30.000 Einwohnern scheint die Rate allerdings weit über dem Durchschnitt zu liegen.
Das ist meine eigene Meinung. Auch Forchheim hat seine schönen Seiten. Um mal ein paar tolle Locations zu nennen: Die Lohmühle, Alte Wache, das Mexil, ehemals Bellini, oder das Wauers, …
Falls es mich wieder nach Franken verschlagen sollte, dann werde ich ganz bestimmt Forchheim und den umliegenden Dunstkreis vermeiden.